Panoramasauna bezeichnet eine Sauna mit großer Glasfläche, meist über die ganze Front, die den Blick aus der Kabine in den Garten oder die Landschaft freigibt. Der Begriff beschreibt einen Typ, keine Norm. Das Glas muss Temperaturunterschiede aushalten. Je größer die Fläche, desto wichtiger sind ein guter Wärmeschutz und ein passend ausgelegter Ofen.

Was ist eine Panoramasauna?
Eine Panoramasauna öffnet die Kabine zum Raum draußen. Hersteller wie Harvia bieten sie mit komplett verglaster Front an, dahinter mit mehrschichtigen Wänden aus Holzverkleidung, Dampfsperre und Dämmung. Der Begriff ist beschreibend; eine feste Definition haben wir nicht gefunden. Einzelne Saunaanlagen tragen ihn auch im Namen. Hier geht es um den Bautyp.
Welches Glas hält die Hitze der Sauna aus?
In der Sauna liegt das Glas zwischen heißer Kabine und kühler Außenluft. In Frage kommt thermisch vorgespanntes Einscheibensicherheitsglas (ESG). BauNetz Wissen beziffert den Zugewinn an Temperaturwechselbeständigkeit durch das Vorspannen auf etwa 200 K. Bei einem Bruch zerfällt ESG in kleine, stumpfkantige Krümel. Lassen Sie sich Glasart und Aufbau vom Hersteller schriftlich nennen.
Wie viel Wärme verliert eine Glasfront?
Über die Glasfläche geht Wärme verloren. Der Ug-Wert gibt an, wie viel Wärme je Quadratmeter und Kelvin hindurchgeht; kleiner ist besser.
| Verglasung | Ug-Wert in W/m²K |
|---|---|
| Einfachglas | 5,8 |
| Zweifach-Isolierglas ohne Beschichtung | ca. 3,0 |
| Beschichtetes Wärmeschutz-Isolierglas | ca. 1,4 bis 1,7 |
| Beschichtet, mit Edelgasfüllung und Randverbund aus Edelstahl oder Kunststoff | ca. 0,9 bis 1,0 |
Quelle: BauNetz Wissen, „Wärmeschutz: Wärmedämmung mit Glas“. Dreifachverglasung erreicht noch niedrigere Werte.

